Schlaganfall-Ring Schleswig-Holstein in der AUGUST-BIER-KLINIK

Der Schlaganfall-Ring Schleswig-Holstein hat am 14. Mai 2019 eingeladen, um über die Versorgung von Schlaganfall-Patienten zu diskutieren. Die Leitung übernahmen Herr Jürgen Langemeyer und Frau Prof. Dr. med. Hanna Kaduszkiewicz, Institut für Allgemeinmedizin der Christian-Albrechts-Universität, Kiel und luden in die AUGUST-BIER-KLINIK ein. Viele Praxen, Kliniken, Organisationen und Unternehmen der Region Plön/Ostholstein folgten der Einladung, sodass ein reger Austausch stattfand.

Nach dem Vorbild der Schlaganfall-Kompetenznetze Pinneberg, Rendsburg und Lübeck ist es das ausgesprochene Ziel, auch für die Kreise Plön/Ostholstein unter der Koordination der Selbsthilfeorganisation Schlaganfall-Ring Schleswig-Holstein ein Kompetenznetz zu gründen.

Einleitend erläuterte Herr Jürgen Langemeyer den zahlreich erschienen Interessenten, hierunter auch die Vorsitzenden der Ärztenetze Plön sowie Eutin/Malente, die grundlegende Idee eines koordinierenden Bezugstherapeuten, der die Weiterversorgung von Schlaganfall-Patienten, die aus der stationären Rehabilitationsbehandlung entlassen sind, ambulant begleitet. Im Mittelpunkt aller Bemühungen soll stets das individuelle Ziel des Patienten stehen, der dies selbst am besten formulieren kann. Dabei stehen die größtmögliche Selbständigkeit, Teilhabe und Aktivitäten im Fokus jedweder stationärer und ambulanter Rehabilitationsaktivität.

Nachdem die Grundsätze der Zusammenarbeit eines Schlaganfall-Kompetenznetzes Plön/Ostholstein diskutiert wurden konnte abschließend ein großer Konsens festgestellt werden, ein solches Kompetenznetz auf der Basis einer Kooperationsvereinbarung zu etablieren.

Ziel des Schlaganfall-Ring-Kompetenznetzes Plön/Ostholstein sind verbesserte interdisziplinäre Versorgungslösungen für Patienten mit Schlaganfall in dieser Region. Um hier weiter zu diskutieren und die Kooperationsvereinbarung zu verabschieden, werden sich alle interessierten Parteien Ende Juni 2019 ein weiteres Mal treffen. Das kann nur im Sinne aller Schlaganfall-Patienten sein, dass hier die interdisziplinäre ambulante Versorgung auch unter Beteiligung sogenannter „Bezugstherapeuten“ in Zukunft verbessert wird.