Telefonsprechstunde „Fahreignung“

Um sich im Dschungel der juristischen Vorschriften und Richtlinien zurechtzufinden, bietet die AUGUST-BIER-KLINIK ab sofort eine Telefonsprechstunde zum Thema „Fahreignung nach neurologischen Erkrankungen“ an.

Donnerstags: 12.30 bis 13.30 Uhr

Tel.:  04523-405222

In unserer Gesellschaft ist das Autofahren eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Teilhabe am beruflichen und sozialen Leben. Wer nach einer neurologischen Erkrankung weiterhin Auto fahren möchte oder muss, sollte seiner Verantwortung für sich und andere Verkehrsteilnehmer bestmöglich gerecht werden und kein Risiko eingehen. Der Gesetzgeber überträgt diese Aufgabe dem Betroffenen, welcher somit für die Einholung entsprechender Gutachten selbst zuständig ist.

In der Regel kommt es nach einem Schlaganfall oder einer anderen Erkrankung mit bleibenden neurologischen Problemen zu einer Wartezeit von mehreren Monaten, bevor an das Autofahren überhaupt wieder gedacht werden kann. Diese Zeit ist zur körperlichen und psychischen Regeneration unerlässlich und die Fahreignung in den meisten Fällen nicht gegeben. Wer sich jedoch trotz Ausbleiben der erforderlichen Fähigkeiten ans Steuer setzt, muss damit rechnen, dass die Fahreignung angezweifelt wird und im Fall des (Un-)Falles der Versicherungsschutz verloren geht.

Neben der Beratung über die rechtlichen Grundlagen der Fahreignung können am Beratungstelefon zudem Termine zu neuropsychologischen und/oder verkehrsmedizinischen Untersuchungen vereinbart werden.